ME(h)R NEWS

Aktuelles aus Rotenburg

02.10.2020

Wochenrückblick der MER

KW 40

Wie sieht eigentlich eine Woche bei der MER aus und was passiert da überhaupt den ganzen Tag?!

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen haben wir beschlossen, allen Interessierten wöchentliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Wir freuen uns über Feedback und wünschen viel Spaß beim Lesen.

Eine ereignisreiche Woche geht zu Ende:

  1. Am letzten Freitag, den 25.09.20 wurde der Gewinner des Wettbewerbs „Zwischen den Brücken“ zur Fuldaufer-Umgestaltung gekürt.
  2. Am Montagabend war die MER bei der Veranstaltung „Tourismus Hessen“ der Hessenagentur vertreten, bei der das Thema „Landtourismus“ diskutiert wurde.
  3. Am Dienstag fand die offizielle Baustelleneröffnung „Wegeverbindung Altstadt-Neustadt“ statt, bei der uns viele Kinder aus der KiTa „Schatzkiste“ tatkräftig unterstützten. Apropos KiTa „Schatzkiste“: Hier konnten wir diese Woche Amtshilfe leisten und Informationsbögen für die Elternarbeit gestalten.
  4. Die Baustellenbeschilderung beim Projekt „Wegeverbindung Altstadt-Neustadt“ wurde im Steinweg angebracht.
  5. Am Mittwoch hatten wir mit Kollegen aus der rathausinternen Planungsgruppe eine unserer regelmäßig wiederkehrenden Baubesprechungen zum Haus Marktplatz 3 (dieses wird momentan vorbeugend von dicken Holzbalken gestützt). Dieser Termin stand ganz im Zeichen der Projektfinanzierung unter denkmalschutzrechtlichen Auflagen.
  6. Wir als GmbH setzen uns aus mehreren Gremien wie z. B. dem Aufsichtsrat und der Gesellschaftervertretung zusammen, wobei in regelmäßig stattfindenden Besprechungen aktuelle und langfristige Themen besprochen und Arbeitsanweisungen formuliert werden. Hiermit kann eine ständige Kontrolle unserer Arbeit sichergestellt werden. Am Freitag folgte dann eine solche Besprechung mit der Gesellschaftervertretung.
  7. Zusätzlich haben wir in dieser Woche viele Beratungsgespräche mit Hauseigentümern zum Thema „Sanierung“ geführt.
  8. Außerdem haben wir unsere Homepage überarbeitet und können euch nun neue Inhalte präsentieren, die regelmäßig aktualisiert werden.
  9. Während der ganzen Woche haben wir zudem an einem Förderantrag für die Fuldaufersanierung gearbeitet – so ein Dokument zählt schnell mal 20 Seiten und muss natürlich mit detaillierten Angaben und Kostenberechnungen gefüllt sein. Im Rahmen des Stadtumbauprozesses sind wir angehalten weitere Förderungen zu beantragen.

Exkurs Stadtumbau:

Wir als MER haben die Gesamtleitung des Stadtumbauprozesses in Rotenburg an der Fulda übernommen. Ein Stadtumbauprozess ist ein hochkomplexes Förderprogramm mit vielen unterschiedlichen Arbeitsbereichen, welches sich über eine Laufzeit von 10-15 Jahren erstreckt. Arbeitsbereiche bei der Stadtverwaltung Rotenburg sind u.a. die Kämmerei (für den Bereich Finanzen), der Fachbereich Hoch- und Tiefbau (je nachdem um welches Projekt es sich handelt), das Bauamt und das Ordnungsamt, sowie – je nach Projekt – weitere Bereiche aus dem Rathaus. Die „Wohnstadt Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaugesellschaft Hessen mbH“ ist im Stadtumbau als externer Berater u.a. für die Mittelanmeldung und den Abruf der Gelder zuständig. Zusätzlich muss bei allen Bauvorhaben stets die Koordinierung von Fachbehörden (Denkmalschutz, Naturschutz, Wasserbehörde, Bauaufsicht, Hessenmobil, u.v.m.) geregelt werden. Wir haben in diesem Zusammenspiel die Aufgabe den Gesamtüberblick zu behalten, indem wir den Umbauprozess organisieren, koordinieren und gestalteten. Dabei versuchen wir zu jeder Zeit bestmöglich Kosten für die Stadt zu sparen, z. B. durch eigene Konzeptentwicklungen wie eine Verkehrs- und Parkraumempfehlung, welche in den Parlamenten bereits diskutiert wurde. Ohne ein solches Konzept funktioniert eine Förderung nicht, da entsprechende Ausarbeitungen als Grundlage für die Finanzierung der Projekte dienen. Auswärtig erstellte Konzepte kann man sonst auf dem Markt für 50.000 – 60.000 Euro kaufen. Weitere externe Leistungen sind vorgeschriebene Bürgerbüros und die Kommunikation im Prozess – durch unsere Eigenleistung in diesem Bereich sparen wir auch hier mehrere 100.000 Euro in den kommenden Jahren.

Weitere Informationen zum Stadtumbau gibt’s hier: Link Stadtumbau

Warum Stadtumbau?

Die Stadt Rotenburg an der Fulda wurde 2017 in den Stadtumbau Hessen aufgenommen. Ein früherer Antrag wurde bereits schon in 2016 gestellt, damals hat es aber leider keinen Zuschlag gegeben.

Ziele des Stadtumbauprogramms sind u.a. die nachhaltige Entwicklung im Fördergebiet und die Einhaltung ökologischer Zielsetzungen. Da der Tourismus die stärkste Wirtschaftskraft der Stadt Rotenburg an der Fulda ist liegt es nahe, gerade diesen Bereich zu stärken. Durch eine verbesserte Fauna und zusätzliche Wasserelemente im Innenstadtgebiet sollen Hitzeereignisse, welche zukünftig wohl immer häufiger vorkommen, abgemildert werden.

Die Grundlage des Stadtumbaus bildet das ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept). Das ISEK ist ein Ergebnis verschiedener Bürgerrunden und der Fachexpertise örtlicher Akteure. Nur was im ISEK aufgeführt ist, kann auch gefördert werden. Für die bürgerliche Kontrolle wurde die LoPa (Lokale Partnerschaft) gegründet, welche im Sinne der Bevölkerung beratend tätig ist.

Weitere Informationen zur LoPa sind unter folgendem Link zu finden: Link LoPa

© 2019 Marketing- und Entwicklungsgesellschaft
Rotenburg an der Fulda

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